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Wenn Deutschlands Wälder zu vier Wänden werden…

…Ist das aktiver Klimaschutz

© Foto: Rainer Retzlaff und F64 Architekten BDA

Holzbau in Deutschland

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern stieg die Holzbauquote seit 2005 von 13 auf 17 Prozent. Die meisten Holzhäuser werden in Bayern und Baden-Württemberg errichtet. Das verwendete Holz entstammt zum Großteil aus heimischen Wäldern. Der Trend fördert das Wirtschaftswachstum im Mittelstand und im ländlichen Raum und führt zu einer beachtenswerten Reduzierung der CO2-Bilanz der Bauwirtschaft. Die Waldfläche, der Holzvorrat und die Naturnähe der deutschen Wälder werden durch diese Entwicklung nicht negativ beeinflusst.

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Öko-Baustoff: Schweizer Unternehmen errichtet Häuser aus Altpapier

Bei der Produktion von Zement werden große Mengen an CO2 frei gesetzt. Zwar hat ein Forscher in den Vereinigten Staaten ein Verfahren entwickelt, das die CO2-freie Herstellung von Zement ermöglichen soll – bisher ist dieses aber noch nicht industriell im Einsatz. Eine Firma aus der Schweiz hat daher nun einen anderen Weg beschritten und sich nach alternativem Baumaterial umgesehen. Das Ergebnis: Tragende Wände aus Altpapier. Diese sollen Lasten von bis zu 240 Tonnen pro Quadratmeter aushalten und gleichzeitig die Klimabelastungen beim Bau eines Hauses massiv reduzieren helfen. Die für die Entwicklung verantwortliche Firma Ecocell spricht dabei von einem Rückgang der Emissionen auf ein Drittel der Werte eines konventionellen Hausbaus.

Copyright: EcoCell

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